Geld für Moor und Schießstand

Sassenburg. Die Renaturierung der Hochmoorbiotope zwischen Westerbeck, Stüde und Neudorf-Platendorf und der Schießstand der Gifhorner Jägerschaft nahe des Elbeseitenkanals – nur zwei in einer ganzen Reihe von Projekten, die von der Landkreis-Gifhorn-Stiftung gefördert werden.

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Geld für Moor und Schießstand

Sassenburg. Die Renaturierung der Hochmoorbiotope zwischen Westerbeck, Stüde und Neudorf-Platendorf und der Schießstand der Gifhorner Jägerschaft nahe des Elbeseitenkanals – nur zwei in einer ganzen Reihe von Projekten, die von der Landkreis-Gifhorn-Stiftung gefördert werden.

Aller Zeitung 12.10.2011Landrätin Marion Lau und Helmut Kuhlmann informierten sich gestern vor Ort darüber. Die Vorstandsvorsitzende der Stiftung und der Vorsitzende des Stiftungskuratoriums wissen um den enormen Wert beider Projekte.

Der Nabu verwandelt ehemalige Abtorfungsflächen in Hochmoorbiotope. Dazu pflanzen ehrenamtliche Helfer und Jugendliche in Qualifizierungsmaßnahmen Wollgras und Torfmoos. Die Landkreis-Stiftung unterstützt das mit 10.000 Euro. „Wir sind wirklich auf jede Hilfe angewiesen. Allein kann der Nabu es nicht stemmen“, betont Projektleiter Jakob Drees.

Und die Jägerschaft hat ein neues Aus- und Fortbildungszentrum geschaffen. Es bietet den Jägern, gerade in der Ausbildung des Nachwuchses, ideale Bedingungen. „Wir können hier Lehrgänge und Tagungen zeitgemäß umsetzen. Auch Nicht-Jäger sind bei uns willkommen“, sagen Ernst-Dieter Meinecke, Dr. Hartmut Kolbe und Thomas Belte. Der Vorsitzende, sein Stellvertreter und der Geschäftsführer der Jägerschaft danken der Stiftung für einen Zuschuss von 20.000 Euro.

Marion Lau und Helmut Kuhlmann erläuterten, warum Geld an Nabu und Jägerschaft geflossen ist: Der Nabu helfe Jugendlichen, im Arbeitsmarkt Fuß zu fassen und stelle das ökologisch wie touristisch wertvolle Hochmoor wieder her. Und die Jägerschaft achte enorm auf Qualität in der Ausbildung.

rn